[PLUS] Gestochen scharf! WQHD-Gaming mit 144 Hz

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Es herrscht tumultartiger Aufruhr auf dem Konsolenmarkt, kaum ein Satz kann fallen, ohne das ominöse “4K” laut und gewichtig erschallen zu lassen. Nun ja, neue Hardware will selbstverständlich attraktiv ins Rampenlicht gestellt werden. Dennoch mag der Trubel um “4K” dem einen oder anderen PC-Spieler etwas befremdlich vorkommen, schließlich gibt es entsprechende PC-Monitore schon seit vielen Jahren – Enthusiasten rüsten nun auf 3.840 × 2.160 Pixel auf oder haben es schon längst getan. Außerdem liegt die eigentliche Renderauflösung Das bekommen Sie im Artikel:
• Einleitung: WQHD-Gaming mit 144 Hz
• Alle wichtigen Tuning-Tools
• Benchmark: Auswirkungen auf Input Lag
• Top-Monitore mit WQHD und 144 Hz für jeden Geldbeutel (Freesync / G-Sync)
• 144-Hz-Gaming: Playerunknown’s Battlegrounds
• 144-Hz-Gaming: Battlefield 1
• 144-Hz-Gaming: Far Cry 5
der Konsolen häufig mehr oder minder deutlich unter der als 4K-Ultra-HD spezifizierten Auflösung, ist also streng genommen oft gar kein “4K”. Zudem rechnen die Daddelkisten in weiten Fällen zu langsam, um mehr als 30 Fps darstellen zu können, während man auf dem PC mit potenten Grafikkarten und unter Umständen etwas Detailverzicht selbst in Ultra HD schon lange Zeit 60 Fps erzielen kann. PC-Spieler zucken beim vermeintlich hippen Thema “4K-Gaming” daher eventuell etwas ratlos die Achseln.

Die wahre Königsklasse?      

Tatsächlich gibt es unter PC-Usern neben Ultra HD einen weiteren, starken Trend. Bildschirme mit 2.560 × 1.440 Pixeln stoßen unter unseren Lesern nicht nur auf hohes Interesse, tatsächlich wächst die Gruppe der Nutzer seit 2016 auch stärker als jene, die auf Ultra HD wechselt. Aktuell nutzen laut Umfrage 30,5 Prozent der Teilnehmer WQHD, während nur 9,7 Prozent Ultra HD wählten (+7,2 respektive +2,3 Prozentpunkte seit 2016). Und insbesondere schnelle 144-Hz-Displays sind bei unseren Lesern momentan sehr gefragt.

Die Vorteile eines 144-Hz-WQHD-Displays sind im Grunde schnell erklärt: Die Auflösung ist gegenüber Ultra HD niedrig genug, um sie auch mit etwas weniger potenten Ober- oder Mittelklasse-GPUs flüssig darstellen zu können. Ohne Vsync ist Tearing weniger auffällig als auf einem vergleichbaren 60-Hz-Display, mit Vsync ist aufgrund der höheren Refreshraten die Eingabelatenz mit großer Wahrscheinlichkeit niedriger – selbst wenn die Bildraten auf beiden Displays die gleichen wären. Außerdem kommen entsprechende Gaming-Displays mit WQHD-Auflösung und 144 Hz oft mit einer variablen Synchronisation wie Free- oder G-Sync daher. Diese erlaubt dank Gleichschaltung der Monitorfrequenz mit der Bildrate eine tearing-freie Darstellung bei minimaler Eingabelatenz. Die hohe maximale Refreshrate kommt in Kombination mit hohen Bildraten indes nicht nur kompetitiven Shooter-Fans zugute, denn auch Einzel- oder gar Gelegenheitsspieler können die gegenüber einem 60-Hz-Display wesentlich flüssigere Darstellung feststellen, schätzen und genießen lernen. Und auch auf die Gefahr hin, dass es ein wenig nach einem Scherz klingt: Selbst Excel- und Office-Nutzer werden sich nach der Begegnung mit einem 144-Hz-Desktop höchstwahrscheinlich nicht mehr frohgemut mit 60-Hz-Tabellenkalkulationen abfinden wollen. Doch natürlich ist WQHD und 144 Hz besonders für Gaming mit hohen Bildraten interessant. Um noch einmal auf die “Königsklasse” zurückzukommen: Für Ultra HD bei 60 Fps muss die Grafikkarte 50,2 Gigapixel pro Sekunde auf das Display zeichnen, bei WQHD und 144 Fps sind es 53,1 Gigapixel pro Sekunde, zudem muss die CPU mehr als doppelt so schnell rechnen können. Jawohl, 1440p/144 Fps ist anspruchsvoller als 2160p/60 Fps – Geschwindigkeit trumpft Auflösung.

Harte Anforderungen      

Natürlich benötigen Sie nicht zwangsweise hohe Bildraten, um Vorteile aus einem 144-Hz-WQHD-Display zu ziehen. Doch die wahre Pracht eines solchen Monitors entfaltet sich erst, wenn die Framerate eine hohe, bestenfalls dreistellige Nummer knackt. Dies gilt auch für Free- oder G-Sync-Displays, denn für eine niedrige Latenz, hohe Geschmeidigkeit und eine flüssige Bildausgabe ist noch immer die Framerate ausschlaggebend. Free- und G-Sync verhindern lediglich Tearing und unterbinden durch die anfallenden Bildpuffer (Double- oder Triple-Buffering) eine gegenüber regulärem Vsync zusätzliche Latenz.





[PLUS] Die 20 besten Gaming-Monitore im Test: Full HD, WQHD, UHD und Ultrawide



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PCGH Plus: Fühlen Sie sich erschlagen von der Masse an Gaming-Monitoren? Dann hilft Ihnen unser Test von 20 Gaming-Monitoren. Auf den folgenden Seiten haben wir die nach unserer Ansicht besten Modelle in fünf Kategorien mit den je vier besten Vertretern unterteilt. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 08/2019.
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Hohe Bildraten – zumindest bis 144 Fps – sind daher in jedem Fall erstrebenswert. Doch diese zu erzielen, ist in vielen aktuellen Spielen eine schwierige Angelegenheit. Wie bereits erwähnt, ist WQHD mit 144 Fps für die Grafikkarte ähnlich anspruchsvoll zu rendern wie Ultra HD bei 60 Fps. Doch dieser Umstand lässt sich mit ein wenig Detailverzicht ohne größere Schwierigkeiten angehen. Komplizierter wird es beim Thema CPU: Viele, selbst sehr potente Prozessoren kämpfen damit, in modernen Spielen hohe Bildraten zu erreichen und auf hohem Level zu halten.


OC beinahe erforderlich      

Um hohe Bildraten jenseits 100 Fps auch in anspruchsvollen Spielen und Szenen zu erzielen und möglichst zu halten, ist also sehr viel Prozessor-Power vonnöten. Wie viel, das versuchen wir anhand dreier aktueller Spiele sowie einem Ryzen 7-1700X und einem Core i7-8700K zu erörtern. Wir testen beide Systeme mit Standard- sowie OC-Takt, zusätzlich spendieren wir den übertakteten Rechnern schnellen DDR4-3200 RAM. Jedes Quäntchen Leistung wird dem Versuch, geschmeidig-samtige Bildraten zu erzielen, sehr entgegenkommen.

Bevor wir zu den Praxis-Messungen kommen, wollen wir uns jedoch noch etwas eingehender mit WQHD-Displays, 144 Hz sowie V-, G- und Freesync und der Eingabelatenz beschäftigen, schließlich wirken sich diese Techniken spür- und sichtbar auf die Bildausgabe aus.











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  • Einleitung: WQHD-Gaming mit 144 Hz
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  • Benchmark: Auswirkungen auf Input Lag
  • Top-Monitore mit WQHD und 144 Hz für jeden Geldbeutel
  • 144-Hz-Gaming: Playerunknown’s Battlegrounds
  • 144-Hz-Gaming: Battlefield 1
  • 144-Hz-Gaming: Far Cry 5







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