Voodoo-Fernsehen und Geforce 6200 und GT 430 (PCGH-Retro, 11. Oktober)

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von Carsten Spille u.a. –
Die Geforce 6200, die GT 430 und VoodooTV kommen – das geschah am 11. Oktober. Jeden Tag wirft PC Games Hardware einen Blick zurück in die noch junge, aber bewegte Geschichte des Computers.

…2000: Der 3D-Pionier 3dfx kündigt an diesem Tage die baldige Verfügbarkeit von “VoodooTV” an. An Streaming-Dienste ist zu dieser Zeit natürlich nicht zu denken und so verbirgt sich hinter diesem mystisch klingenden Namen eine Familie von Steckkarten mit (natürlich analogem) TV-Tuner. Die Modelle VoodooTV 100 PCI und VoodooTV 200 PCI sollten für 69 respektive 99 US-Dollar auf den Markt kommen, Mono- bzw. Stereoton sowie MP3-Encoding für Aufnahmen von FM- also UKW-Sendern bieten (unter VoodooTV-FM). Zur Anündigung im Oktober 2000 warb 3dfx stolz mit voller Unterstützung von Windows 95, 98, 98 SE und “98 ME”, also Windows ME.

… 2004: Spieletaugliche Grafikkarten in der Einsteigerklasse gibt es noch nicht lange. Zu Zeiten einer Geforce 4 und davor waren die günstigeren Lösungen in der Regel auch stark im Funktionsumfang beschnitten, wer eine “vollwertige” Spiele-Grafikkarte wollte, musste zu einem teureren Modell greifen. Der Grafikchip, der am 11. Oktober 2004 vorgestellt wird, ist zwar ein Billigmodell, prinzipiell aber auch für aufwendigere Spiele geeignet: Nvidias Geforce 6200. Der Einsteiger-Grafikchip bietet alle DX9-Funktionen der Oberklasse, er soll das Shader-Modell 3.0 zu den Massen bringen; in der Pressemitteilung ist von der Unterstützung solcher Next-Generation-Spiele wie Far Cry oder Doom 3 die Rede. Prinzipiell stimmt das auch, beide Spiele funktionieren durchaus auf einer Geforce-6200-Karte – leider ist sie in der Praxis schlicht zu langsam.

…2010: An diesem Tag rundet Nvidia seine Fermi-Familie DirectX-11-kompatibler Grafikkarten vorläufig nach unten ab und bringt die GT 430 auf den Markt. Im GF108-Chip stellen rund 589 Millionen Transistoren volle DirectX-11-Kompatibilität in Form von 96 Shader- und 16 Textureinheiten bereit, welche mit 1.400 beziehungsweise 700 MHz Taktrate arbeiten. Mit Daten versorgt wird der bis dahin kleinste Fermi-Chip von einem mit 128 Datenleitungen angebundenen und 1 GiByte fassenden DDR3-Speicher, welcher mit 900 MHz taktet. Im Test der Geforce GT 430 resümiert PC Games Hardware damals: “Die Geforce GT 430 bietet für ihre 65 Euro zwar ein gewaltiges Feature-Paket, in der Praxis ist dieses durch die geringe Grundleistung aber kaum nutzbar.[…] In der Spielepraxis fällt zwar das optionale HQ-AF positiv auf, die Radeon-Konkurrenz in Forum der HD 5570 bietet allerdings oft deutlich mehr Fps – die gleichteure Radeon HD 5670 zieht ohnehin weit davon. Für Multimedia-PCs mit GPU-Beschleunigung und Blu-Ray- sowie 3D-Genuss ist die im Leerlauf extrem sparsame Geforce GT 430 die richtige Wahl, der Preis aber muss noch fallen.”

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