Bitlocker-Verschlüsselung von SSDs ab sofort als Standard

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von Maurice Riebling
Bei selbstverschlüsselnden SSDs ist die Verschlüsselung durch Bitlocker unter Windows 10 künftig standardmäßig aktiv. Bislang überließ man die Entscheidung zugunsten der Performance von vornherein den Nutzern und traute den Sicherheitsmechanismen der Hersteller. Dem ist mit einem der jüngsten Windows 10-Updates nicht mehr so.

Microsoft traut den SSD-Herstellern nicht mehr. So wird zumindest aktuell getitelt, denn mit dem kürzlichen Windows 10-Update KB4516071 wird die Bitlocker-Verschlüsselung des Betriebssystems standardmäßig aktiviert. Wer diese nicht wünscht, muss sie händisch deaktivieren. Zuvor war dies genau umgekehrt. Nutzer mussten die Verschlüsselung erst selbstständig aktivieren, bevor sie angewandt wurden.

Keine Änderung für bestehende SSDs, manuelle Deaktivierung möglich

Ansonsten griff die Verschlüsselung der SSD-Hersteller. Mit der Aktualisierung vom 24. September ändert sich das, berichtet tomshardware.com und verweist dabei auf eine Mitteilung von Twitter-Nutzer “SwiftOnSecurity” vom 26. September. Der hat nicht nur auf die Änderung hingewiesen, sondern auch gleich noch Hintergründe mitgeliefert. So gab es im vergangenen Novemer 2018 Berichte über Schwachstellen seitens der Hersteller. Darunter beispielsweise die Verwendung von Master-Passwörtern durch diese, sodass die angepriesene Verschlüsselung wenig zweckmäßig ist.

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In den Update-Notizen von Microsoft heißt es, dass die standardmäßige Aktivierung von Bitlocker nun greife, sofern eine selbstverschlüsselnde SSD genutzt wird. Bestehende SSDs bleiben bei dieser Änderung jedoch außen vor und der Verschlüsselungstyp ändere sich nicht. Auch manuell kann die Bitlocker-Verschlüsselung für SSDs deaktiviert werden, insofern dies nicht gewünscht ist beziehungsweise die Daten von Herstellerseite ordnungsgemäß verschlüsselt werden.

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