Microsoft Defender mit Bestnote bei den Virenscannern

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von Claus Ludewig
Im Mai und Juni hat AV-Test 20 unterschiedliche Sicherheitssoftware getestet. Neben altbekannten Namen findet sich auch der “Microsoft Defender” erstmals in der Empfehlungsliste. Dadurch sind nicht nur manche kostenpflichtige Sicherheitssoftware empfehlenswert, um den PC vor Angriffen zu schützen, sondern auch eine kostenlose Lösung.

Jedes Monat testet die AV-Test GmbH neue Antivirenschutzsoftware und weitere Sicherheitssoftware. Dabei wird über einen Zeitraum von zwei Monaten jeweils die aktuelle Version eines Programms untersucht. Es gibt insgesamt drei Kriterien, in denen das Programm jeweils bis zu sechs Punkte sammeln kann. In der Schutzwirkung und der Benutzbarkeit (Anfälligkeit für Fehlalarme) war der Defender schon in den letzten Monaten gut platziert. Nur die dritte Kategorie – Geschwindigkeit – hat zu Klagen geführt. Im aktuellen Test jedoch konnte sich die Sicherheitssoftware von Microsoft in exakt dieser Kategorie besonders stark verbessern. Insgesamt heimst der “Microsoft Defender” (von der Webseite auch “Windows Defender” genannt) 18 Punkte ein und damit die höchste Punktzahl.

Bestnote für vier verschiedene Anbieter

Neben dem “Microsoft Defender” erhalten auch die kostenpflichtigen Anwendungen “Safe 17” von F-Secure, die “Norton Security 22.17” und die “Internet Security 19.0” von Kaspersky die Bestnote von 18 Punkten. Die getestete Software von F-Secure namens “Safe” kostet für ein Endgerät als Jahreslizenz knapp 50 Euro, wer drei Endgeräte schützen will, zahlt pro Jahr 60 Euro. Im Gegensatz zum kostenfreien Schutz “Microsoft Defender” offeriert “F-Secure Safe” einen Banking-Schutz sowie einen Familienmanager. Mit Erstgenanntem werden bei einer Anmeldung auf einer Online-Bankingseite automatisch alle Verbindungen und Programme geschlossen, die “F-Secure Safe” als unsicher einstuft. Mit dem Familienmanager hingegen können für verschiedene Familienmitglieder unterschiedliche Sicherheitseinstellungen vorgenommen werden. So lassen sich nicht nur bestimmte Webseiten sperren, sondern auch auf einer Karte anzeigen, wo sich die Kinder gerade befinden.

Ebenfalls kostenpflichtig ist die “Internet Security” von Kaspersky. Auch hier gibt es eine Schutzfunktion beim Online-Banking. Außerdem können verschiedene Geräte mit einer Lizenz gesichert werden. Die Kindersicherung sowie ein Passwort-Manager kosten Aufpreis. Das Jahresabo kostet ab 40 Euro. Bei der “Norton Internet Security” bekommt man nicht nur 10 Gigabyte Cloud-Speicher, sondern auch einen Passwort-Manager und einen VPN-Zugang. Zudem wird der Nutzer informiert, wenn jemand von außerhalb des Netzwerks auf die Webcam des Windows-PCs zugreifen möchte. Dafür müssen pro Endgerät eine Jahresgebühr von 40 Euro entrichtet werden. Alle drei kostenpflichtigen Schutzprogramme kommen auf 100 % Schutz vor Malware-Infektionen – wie Viren, Würmer, Trojaner. Allerdings bietet der kostenfreie “Microsoft Defender” (von der Webseite auch “Windows Defender” genannt) exakt die gleiche Schutzwirkung. Dafür fehlt hier unter anderem eine gesonderte Online-Banking-Funktion. Der “Microsoft Defender” wird bei Windows 10 mitgeliefert und ist – seit Windows 10 – eine vollwertige Sicherheitssoftware. Bei älteren Windows-Versionen war das damals “Windows Defender” genannte Programm lediglich eine leicht bessere Firewall.

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Fakten zum Test von Sicherheitssoftware im Mai/Juni 2019:

  • Das Portal “AV-Test” hat im Mai und Juni aktuelle Sicherheitssoftware für den PC getestet.
  • Erstmals bekommt der kostenlose “Microsoft Defender” die höchste Punktzahl von 18 Punkten. Die Sicherheitssoftware ist mitgeliefert bei Windows 10.
  • Genau die gleiche Punktzahl erreichen die drei kostenpflichtigen Programme “F-Secure Safe”, die “Norton Internet Security” und die “Internet Security” von Kaspersky. Alle drei Sicherheitssuiten haben Zusatzfunktionen, wie einen Online-Banking-Schutz oder teilweise einen Passwort-Manager, um die kostenpflichtige Jahreszahlung zurecht fertigen.

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Quelle: AVTest, DrWindows

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