Mechanische Tastatur mit drucksensitiven Tasten und KI-Unterstützung

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von André Krippendorf
Die auf den Namen Keystone getaufte mechanische Tastatur will mit einigen technischen Highlights für eine kleine Revolution an heimischen PCs sorgen. Größte Neuerung sind drucksensitive Tasten, die zudem von einer KI überwacht werden. Zusammen mit der Möglichkeit, jede einzelne Taste zu konfigurieren, soll das die Bedienung in Spielen und Programmen auf ein neues Level heben.

Das Unternehmen Input Club sucht auf Kickstarter nach Unterstützern für eine neuartige Tastatur, die die Eingabe am PC revolutionieren soll. Die Keystone scheint auf den ersten Blick wie eine normale mechanische Tastatur, doch hält sie einige interessante Techniken bereit.

Der wesentlichste Unterschied zu gängigen Tastaturen ist die Erfassung der Eingabe. Dabei fungiert jede einzelne Taste wie ein analoger Hall-Sensor, wodurch es möglich wird, die Stärke des Tastendrucks auszumachen. Solche “Gaspedal-Tasten” sind vor allem Konsolenspielern bekannt, die mit dem Analogstick und den Schultertasten des Gamepads z.B. die Fortbewegungsgeschwindigkeit stufenlos regulieren können. Beim Spielen mit Maus und Tastatur suchte man solch eine Funktion bisher vergeblich, was sich in den nächsten Jahren ändern könnte. So sollen für jede Taste Signalpunkte in über 200 Stufen gesetzt werden können.

Zusammen mit einer Open Source Software lassen sich noch viele weitere Dinge konfigurieren. Anstelle eines Gaspedals, lassen sich einer Taste auch mehrere Makros zuordnen. Als Beispiel könnte eine halb gedrückte Taste zur Eingabe eines kleinen Buchstaben führen, während eine komplett gedrückte Taste einen Großbuchstaben erzeugt. Solche Makros sollen nicht nur bei Spielen zum Zug kommen, sondern auch in kreativen und professionellen Anwendungen für eine flexible und intuitive Eingabe sorgen.Eine weitere Besonderheit ist die optionale Analyse des Tippverhaltens durch eine KI. Dabei merkt sich die KI die Druckstärke der Finger und passt entsprechend den Signalpunkt jeder einzelnen Taste an. Beim Zehn-Finger-Schreiben kann es dann nicht mehr passieren, dass Zeichen verschluckt werden, weil man mit dem Zeigefinger stärker drückt als mit dem kleinen Finger.

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Dank der Signalübertragung durch den Hall-Effekt, bedarf es keiner physischen Kontakte mehr, die bei anderen Tatstaturen für schnellen Verschleiß sorgen. Laut Input Club wird so für eine Haltbarkeit von über einer Milliarde Tastendrücke pro Taste gesorgt, was 20 Mal mehr ist als der Industriestandard. Gleichzeitig führt diese Technik dazu, dass bei einem Defekt die komplette Taste ganz einfach ausgetauscht werden kann.






Aufbau einer Hall-Effekt-Taste



Aufbau einer Hall-Effekt-Taste

Quelle: Input Club, Kickstarter.com





Input Club selbst hat sich das Ziel gesetzt, mit der Keystone ein Rundumpaket abzuliefern, dass keine Wünsche offenlässt, denn sie soll vor allem nach Lust und Laune angepasst werden können. Mit einer Software lässt sich jede Taste auf beliebe Weise konfigurieren, dazu zählt auch ein RGB-Lichterspiel. Sie ist außerdem kompatibel zu Windows, Linux und MacOS.

Zum jetzigen Zeitpunkt ist die Keystone bereits zu über 340% finanziert. Es bleiben noch 28 Tage um ein vergünstigtes Exemplar zu erwerben, welches im Februar 2020 verschickt werden soll. Einziger Wehmutstropfen ist das Tastaturlayout, welches es vorerst nur in der US-Version gibt. Wichtig ist es auch darauf zu achten, dass das günstigere Model ab 149 US-Dollar ohne Ziffernblock daherkommt und erste die Variante ab 179 US-Dollar die volle Größe bietet.

Quelle: Kickstarter

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